Der afrikanische Weissbauchigel

Woher stammen unsere Igel? Und wie leben sie?

Unsere Afrikanischen Weissbauchigel, wie der Name schon sagt, stammt aus dem Raum Sambia, Senegal und dem Sudan.
Sie bewohnen eine Reihe von Habitate wie trockenes Grasland, Savannen, Buschland, Steppen oder manchmal auch Gärten angrenzend der Städte von Menschen.
Sie meiden allerdings die Wüste und zu dichte Waldgebiete.
In den kälteren Gebieten, beispielsweise Südafrika, halten die Tiere wärend des Winters einen kleinen Winterschlaf, der jedoch
deutlich kürzer als der des Europäischen Verwandten ist.

Unsere Stachler sind dämmerungs- und nachtaktiv, welche tagsüber in Blätterhaufen, Felsspalten oder Höhlen verborgen sind.
Die Nacht besteht hauptsächlich aus Nahrungssuche und/oder wärend der Paarungszeit, natürlich die Suche nach einem fortpflanzungsfähigem Partner.
Die vom europäischem Igel nicht vergleichbaren Afrikaner besitzen einen aussergewöhnlichen Geruchs- und Gehörssinn, welche
im Vergleich zum Gesichtssinn sehr gut entwickelt ist.

In der freien Natur ist der Weissbauchigel ein Einzelgänger, der nur den Kontakt zu Artgenossen wärend der Paarungszeit sucht.
Zwar bilden sie keine festen Reviere, dennoch meiden sie in der freien Natur den Kontakt untereinandern weitgehend.

Afrikanische Igel und Menschen

Weissbauchzwergigel werden mancherorts als Haustiere gehalten, zumeist in der USA, aber mittlerweile auch schon in Europa.
Nachdem ursprünglich viele Tiere importiert wurden, stammen die meisten heute aus Nachzuchten und werden auch schon in verschiedenen Farbschattierungen angeboten.
Wegen der besonderen Form ihrer Hinterfüsse wird der Weissbauchigel auf Englisch auch "Vierzehiger Igel"
(four-toed Hedgehog) genannt.
In freier Natur zählen die Afrikaner nicht zu den bedrohten Tierarten.